ORISHAS - Origen Tour 2020
Tickets - Hamburg, Fabrik

alle Termine dieses Events
Wann
Dienstag, den
11. Februar 2020
20:00 Uhr
Preise
ab 44,95 EUR
Wo
Fabrik
Barnerstraße 36
22765 Hamburg
Info
Lieferung: per Post
ORISHAS - Origen Tour 2020
ORISHAS - Origen Tour 2020
Die Rückkehr der legendären Jedi-Ritter bzw. Buena Vista-Rapper

ORISHAS

Nein, es geht hier nicht um „Star Wars“, sondern eher um Sounds, die aufeinanderprallen und sich am Ende stimmig vereinigen.
Cigars und Coolness – keine andere Truppe bringt Kulturen und Klänge so stimmig zusammen wie die famosen Fusionäre Orishas aus Kuba. Allein schon mit ihrem Namen – Orishas sind Götter im Santeria-Glauben – setzt die Ausnahmetruppe ein Zeichen der Vereinigung, denn im Santeria werden katholische Praktiken und afrikanische Riten friedlich in einer Religion zusammengebracht.
Orishas zeigen, dass Hip-Hop nicht unbedingt etwas mit Bling-Bling und oberflächlichen Texten über große Oberflächen (Hinterteile) zu tun haben muss, sondern dass es auch organisch, innovativ und anspruchsvoll geht. Die nach einer vorübergehenden Auszeit 2016 wiedervereinigte Erfolgsformation kombiniert auch heute noch Rap und Hip-Hop mit lateinamerikanischer und kubanischer Folklore. Beats und Rhymes ergänzen sich dabei hervorragend mit Son oder Bolero. Im Verbund mit differenzierenden Texten ergibt das extrem coole Sounds mit Latin-Flair. Vollkommen zurecht wurde Orishas 2004 ein Latin-Grammy verliehen. Schön, dass sie zurück sind! Die 2017er-Tour war in vielen Städten ausverkauft und jetzt wird nachgelegt. Größer, exklusiver UND besser!
Bereits mit dem 1999er-Debüt „A Lo Cubano“ erreichte man internationale Aufmerksamkeit und sorgte für Staunen, aber auch für große Akzeptanz. Eine derartige Kombination von kubanischen Beats und eher amerikanischen anmutenden Flow hatte es so noch nicht gegeben. Novum und Innovation zugleich! Dank des Erfolges in der Heimat konnte die Scheibe auch international veröffentlicht werden und ihre globalen Spuren hinterlassen. Sechs weitere Longplayer hat die Band bis heute veröffentlicht, die aktuellste Scheibe „Gourmet“ von 2018 hallt immer noch nach(haltig). Roldán González Rivero, Yotuel Romero Manzanares und Hiram Riveri Medina gehen jetzt auch endlich wieder live an den Start, um mit anspruchsvoll chilligen und kubanischen Klängen zu begeistern. Auch inhaltlich liefern sie mit mitunter kritischen Beobachtungen über die Heimat hochwertig ab.
Noch zu Lebzeiten von Fidel Castro wurde die Band sogar vom damaligen Regierungschef persönlich empfangen. Latin-Hip-Hop war auf einer anderen Stufe von nationaler und internationaler Bedeutung angekommen.
Konzerte des tollen Trios sind dabei pure Lebensfreude und voll von Körperlichkeit. Es wird gegroovt, gerappt und getanzt was geht. Schweiß und Sound im Überfluss! Aufgrund des kultur- und klangübergreifenden Ansatzes sind Orishas universell gültig und für jeden Musikliebhaber vorbehaltlos geeignet.
Und nach den Shows dann ein kleines Gläschen Rum und eine Zigarre, um metaphorisch aus Kuba zurück bzw. vom gerade erlebten wieder runterzukommen. Muss aber nicht sein, ist die Musik doch schon Geschmackserlebnis genug. Oder auch schon vor den Konzerten, denn in Kuba ist es Brauch den ersten Tropfen den Göttern zu opfern.
Die Erfinder des Hip-Latin oder Cuba-Hop Orishas sind wieder da und perfektionieren ihren Style immer noch weiter. Dancefloor, Traditionelles, Salsa-Rhythmen, Latin-Grooves und Hip-Hop-Beats versehen mit nachdenklichen Lyrics – Herausragend!
Infos zur Spielstätte - Fabrik Hamburg
Fabrik Hamburg

Die Fabrik in der Barnerstraße in Altona gilt als das erste und wohl bekannteste Kultur- und Kommunikationszentrum in Deutschland. 1971 wurde sie von zwei Privatleuten in dem Gebäude einer ehemaligen, ca. hundertfünfzig Jahre alten Maschinenfabrik gegründet. Das Gebäude aus der Gründerzeit beeindruckt durch seine besondere Architektur: ein hoher, kirchenschiffartiger Raum mit einer Holzträgerkonstruktion und umlaufenden Galerien in den zwei Stockwerken, die einen Blick auf das Geschehen in der Halle ermöglichen.

Zum abendlichen Veranstaltungsprogramm mit Musik, Theater, Lesungen, Diskussionen, Ausstellungen u.a. finden sich Besucher aus ganz Hamburg und Umgebung ein. 1977 brannte die FABRIK bis auf die Grundmauern ab, wurde aber nach dem alten und beliebten Vorbild wieder aufgebaut und 1979 wiedereröffnet. Das abendliche Veranstaltungsprogramm ist breit gefächert und spricht unterschiedliche Zielgruppen an.


Berühmte Künstler und Interpreten waren in der FABRIK zu Gast. Mikis Theodorakis, Chris de Burgh, Miles Davis, Gil Evans, B.B. King, Nina Simone, die Blues Brothers, Meat Loaf, Miriam Makeba, Salif Keita, Screaming Jay Hawkins, Herbie Hancock, Etta James, Georges Moustaki, John Lurie, John Cale, John Zorn, Yothu Yindi, Eric Burdon, Maceo Parker, Meredith Monk, Mari Boine, Dizzie Gillespie, Chet Baker, Dino Saluzzi, Michel Petrucciani, Lee Ritenour, Chaka Kahn, Robben Ford, Henry Rollins, Calexico, Terry Callier, Pere Ubu, Tortoise, Esbjörn Svensson, Ten Years After, Sergio Mendes, Mike Stern, Candy Dulfer, Gilberto Gil, Gil Scot Heron, Al Di Meola, Kris Kristoferson, Jazz Crusaders, Mother´s Finest, Spyro Gyra, Koinonia, Sonny Rollins, Willy DeVille, Pere Ubu, Lucinda Williams, Bonnie "Prince" Billy, sind nur einige Beispiele aus der langen Liste großer, bekannter Gäste der FABRIK.

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