Streams Quartet - Nguyên Lê
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Streams Quartet - Nguyên Lê

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„Streams“ ist das neue Quartett des Pariser Gitarristen Nguyên Lê, welches neue Sounds mit kulturellen Wurzeln kreiert. Ziel der Musik ist es, die vielfältigen Dimensionen des Jazz und indigene Musik als schöpferischen Grundstein für Komposition und Improvisation zu entdecken. Das soll jedoch keinen exotischen Effekt hervorrufen, sondern Kohärenz und Gegenwärtigkeit zum Ausdruck bringen. Einflüsse unterschiedlichster Kulturen bewegen die Welt und „Streams“ wollen diesen mit ihrer Musik Anerkennung und Ausdruck verleihen.

Der 1959 geborene französische Gitarrist Nguyên Lê ist in vielerlei Hinsicht ein außergewöhnlicher Jazzmusiker: In Paris geboren und lebend stammt er aus einer vietnamesischen Familie, deren Tradition er sich stark verbunden fühlt. Erst mit 15 begann der Autodidakt mit Schlagzeug spielen, griff aber bald darauf zur E-Gitarre. Den Einstieg ins professionelle Musikgeschäft startete er 1983 mit der afrokaribischen Ethno-Band „Ultramarin“. 1987 wurde der Ausnahmegitarrist dann in die französische Jazz-Kaderschmiede, das Orchestre National du Jazz berufen - der Startpunkt für eine beeindruckende Karriere: Mit seinen ersten Alben unter eigenem Namen zu Beginn der 1990er Jahre erspielte sich Lê eine immer größer werdende Hörerschaft. Als er 1993 sein Deutschlanddebüt als Mitglied des Jazzpãna-Ensembles gab, war die Jazzgemeinde hierzulande von den Saiten-Künsten Lês überwältigt.

Die Frankfurter Allgemeine Zeitung schrieb: „So wie er spielt kein anderer Mensch Gitarre!“. Dies hörte auch ACT-Chef Siggi Loch und Nguyên Lê wurde zum ersten Exklusivkünstler seines Labels. Bis heute hat Lê zwölf Alben als Leader auf ACT veröffentlicht. Er hat mit beinahe allen bedeutenden europäischen Jazzern und vielen berühmten amerikanischen Kollegen gespielt. Ebenfalls wurde er regelmäßiger Solist der WDR Bigband. Als unermüdlicher Arbeiter gründete er außerdem mehrere Bands und Ensembles, von denen das Trio E_L_B (mit Peter Erskine und Michel Benita) und sein “Jimi Hendrix Project” die wohl bekanntesten und erfolgreichsten sind. Seine große Liebe zum Rock findet sich auch auf seinem aktuellen Album „Songs of Freedom“ wieder. Hier interpretiert Lê auf unnachahmliche Weise Klassiker von Cream, Led Zeppelin und Janis Joplin.

„Ich bin eine personifizierte Fusion der Kulturen,” sagte Lê einmal, und tatsächlich verbindet seine Musik die verschiedensten Formen, Stile und Elemente auf einzigartige Art und Weise. Von Flamenco, über Musik des nahen Ostens, des Orients und Asiens, Lê verschmelzt diese Kulturen und bindet sie in einen Jazz-Rahmen ein. Der Begriff „Weltmusik“, allzu oft sinnentleert für Fusion jeder Art benutzt, findet mit Nguyên Lê seine wirkliche Bedeutung.
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