DAS LETZTE BAND (Krapp’s Last Tape)
Tickets - Krefeld, Fabrik Heeder

alle Termine dieses Events
Wann
Samstag, den
26. Februar 2022
20:00 Uhr
Preise
ab 22,00 EUR und Ermäßigungen
Wo
Fabrik Heeder
Virchowstraße 180
47805 Krefeld
Info
Gegen Vorlage eines entsprechenden Ausweises erhalten ggf. Schüler und Studenten unter 27 Jahren, Auszubildende, Grundwehr- bzw. Ersatzdienstleistende, Arbeitssuchende, Schwerbehinderte (GdB 70), Inhaber des Mönchengladbach- Ausweises sowie des Krefeld-Passes Ermäßigungen für Schauspiel, Musiktheater und Ballett, für Sinfonie- und Chorkonzerte und für Studio-Aufführungen. Begleitpersonen von Menschen, die auf fremde Hilfe angewiesen sind, haben freien Eintritt.
Theatercard-Inhaber, die einen Jugendlichen unter 18 Jahren mit in eine Veranstaltung der Entgeltstufe 1 mitnehmen möchten, wenden sich bitte an die Theaterkasse.
Diese Plätze, sowie Rollstuhlplätze sind unter folgender Rufnummer buchbar:
MG: 02166 6151 100
KR: 02151 805 125

Am Abend der Vorstellung ist der Ermäßigungsnachweis zusammen mit der Eintrittskarte dem Einlasspersonal unaufgefordert vorzuzeigen.

Für Sonderveranstaltungen, Märchenvorstellungen Kinderstücke und Kinderkonzerte sowie Foyerveranstaltungen werden keine Ermäßigungen gewährt.
Lieferung: no info
DAS LETZTE BAND (Krapp’s Last Tape)
DAS LETZTE BAND (Krapp’s Last Tape)
Ein Mann und ein Tonbandgerät. Ein Mensch im Zwiegespräch mit sich, mit seiner Vergangenheit.
Krapp blickt auf sein einst glücklicheres Leben als Schriftsteller zurück. Aus seinem Tonbandarchiv, in dem er sein Leben akustisch dokumentiert, kramt er das Band hervor, das er als Neununddreißigjähriger besprochen hat und hört es an. Inventur schon damals. Schon damals hatte er einem zehn Jahre zuvor aufgenommenen Tonband-Interview mit sich selbst gelauscht. Sein Leben, eine Nabelschau. Sein Blick, immer zurück.
Wühlen sich andere Gestalten Becketts in die Erde zurück, so gräbt sich Krapp in den eigenen Lebensschutt, führt eine Maulwurfexistenz, rekapituliert sein Leben als ineinander verschachtelte Lebensalter. Dabei sitzt sein älteres über sein jüngeres Ich zu Gericht. Ein Schrumpfdasein: die Gegenwart ist nur noch Kommentar zur Vergangenheit. Ein Leben von der Spule.

Joachim Henschke in einem von Beckett meisterhaft komponierten Solo, das bisweilen ironisch und mit großer Zartheit den Entschluss reflektiert, das Leben der Kunst zu widmen. Becketts radikale Reduktion hat das Theater auf den kleinstmöglichen Nenner und damit auf den größtmöglichen zugleich gebracht.
Anfahrt / Map
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